Für die Ausgabe 3/2026 (September/Oktober) des WW Magazins, der Lifestyle-Beilage der Weltwoche, durfte ich die Omega Speedmaster fotografieren. Die Bilder begleiten den Artikel «Eine Ikone im All» über jene Uhr, die 1969 mit Apollo 11 auf dem Mond war.
Snoopy, Popcorn und grosses Kino
Vor meiner Linse lag die Speedmaster mit Snoopy-Motiv. Der Comic-Hund erinnert an den Silver Snoopy Award, mit dem NASA-Astronauten Omega 1970 für die Rolle der Speedmaster bei der Rückkehr von Apollo 13 auszeichneten. Eine Geschichte wie aus Hollywood. Deshalb habe ich die Uhr mit Popcorn inszeniert, als würde gleich der Film beginnen.
Gold auf rotem Sand: Nächster Halt Mars
Die zweite Uhr, eine goldene Speedmaster, liegt auf rotem Sand. Der Mond ist erreicht, das nächste grosse Ziel der Raumfahrt scheint der Mars zu sein. Das Bild blickt also schon einen Schritt weiter, als die Moonwatch bisher gekommen ist.
Meine eigene Omega: eine Seamaster von 1954
Dieser Auftrag war für mich auch persönlich. Mich begleitet seit Langem eine Omega Seamaster, die mein Grossvater der Familiengeschichte nach 1954 zur Geburt meines Vaters kaufte. Sie war bei keinem ersten Schritt auf dem Mond dabei. Dafür bei meinen ersten Schritten als Mensch, und seit ich sie geerbt habe, auch bei meinen ersten Schritten als Fotograf.
Eine Speedmaster zu fotografieren, mit der eigenen Omega am Handgelenk, hat sich deshalb ein wenig wie ein Familientreffen angefühlt.
Den Bericht von Marianne Eschbach ist als:
«Eine Ikone im All» ist in der Ausgabe 3/2026 des WW- Magazin erschienen.